Künstliche Intelligenz in der Medizin
Medizintechnik

Künstliche Intelligenz in der Medizin

Künstliche Intelligenz gewinnt zunehmend an Bedeutung. In den letzten Jahren wurden bereits bedeutende Fortschritte gemacht, was nicht zuletzt auch die Medizinbranche zu spüren bekommt. Nichtsdestotrotz müssen weiterhin eine Vielzahl an Herausforderungen gemeistert werden. Vor diesem Hintergrund beleuchtet der vorliegende Beitrag die Vor- und Nachteile von Künstlicher Intelligenz in der Medizin.

Künstliche Intelligenz – Definition

Der Begriff Künstliche Intelligenz (KI), im Englischen Artificial Intelligence (AI), bezeichnet die Absicht, die menschliche Intelligenz mithilfe von Maschinen zu simulieren. KI soll demnach selbstständig denken und lernen. Intelligente Computer können in vielen Lebensbereichen eingesetzt werden. In der Medizin kann Künstliche Intelligenz beispielsweise für die Entlastung des Personals sorgen.

Durch moderne Technik hat das Thema KI in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. KI-Forschungen sind jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Neben der künstlichen Simulation des Gehirns ist auch ein verbessertes Verständnis der Funktionsweise des menschlichen Geists Teil dieser Forschungen. Die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz sind weiterhin ein häufig diskutiertes Thema.

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Künstliche Intelligenz simuliert das menschliche Gehirn und kann so – zumindest in Teilen – selbstständig denken und lernen.

Vorteile von Künstlicher Intelligenz in der Medizin

Besonders in der Medizin sind die Anwendungsfelder für KI sehr groß. Mithilfe Künstlicher Intelligenz kann die Patientenversorgung deutlich effizienter gestaltet und medizinisches Personal entlastet werden. Dies gelingt unter anderem durch automatisierte Medizingeräte und Systemsteuerungen.

Auch in der Analyse und Auswertung von großen Datenmengen kann KI Abhilfe schaffen. Hier ist sie dem Menschen oft überlegen.

Künstliche Intelligenz schafft neue Behandlungsmethoden, darunter beispielsweise Apps zur Früherkennung von Krankheiten.

Ein weiterer Vorteil: Trotz hoher Kosten für Forschung und Entwicklung sorgt Künstliche Intelligenz, durch die Entlastung von Personal, auch in Zukunft für bezahlbare medizinische Versorgung.

Nachteile von Künstlicher Intelligenz in der Medizin

Das Thema Künstliche Intelligenz ist sehr komplex und wirft ständig neue Fragen auf. Neben den vielen Vorteilen von KI in der Medizin birgt deren Einsatz auch gewisse Risiken. Die größte Sorge besteht wohl darin, dass Daten und Diagnosen zu ungenau oder gar falsch sein könnten. Experten betonen deshalb immer wieder, dass man Machine Learning Systemen kein blindes Vertrauen entgegenbringen dürfe und die Entscheidungshoheit immer beim behandelnden Arzt liegen sollte.

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz wirft aber auch ethische Fragestellungen auf. Kritiker sehen das Potential neuer Machtasymmetrien, bei der KI-Systeme dem Menschen irgendwann überlegen sein könnten. Sollte eine KI über Leben und Tod entscheiden dürfen? Fragen wie diese müssen beim Einsatz von KI künftig Beachtung finden.
Auch rechtliche Aspekte sind nicht unproblematisch. Das gilt insbesondere für das Thema Datenschutz.

Aktuelle Einsatzbereiche

Die endgültige Diagnose einer Krankheit erfolgt bislang ausschließlich durch entsprechend ausgebildete Experten. Die Nachfrage ist hierbei jedoch grundsätzlich größer als das Angebot. Die Diagnose durch Künstliche Intelligenz verläuft schnell und günstig und liefert dabei das gleiche Ergebnis wie die Diagnose eines Arztes. KI-Systeme können außerdem bei der Auswertung von Bildaufnahmen helfen.

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Mithilfe Künstlicher Intelligenz kann bei der Diagnose von Krankheiten viel Zeit gespart werden. Sie entlastet beispielsweise medizinisches Personal.

Auch in der Entwicklung von Medikamenten ist Künstliche Intelligenz ein beliebtes Hilfsmittel. Durch ein effizienteres Vorgehen bei analytischen Vorgängen kann hierbei viel Zeit gespart werden.

Die Personalisierung von Behandlungen kann lebensrettend sein. Um den richtigen Behandlungsplan für einen Patienten zu entwerfen, sind Unmengen an statistischer Arbeit gefordert. Letztere kann ebenfalls mithilfe Künstlicher Intelligenz automatisiert werden.

Außerdem hilft KI bereits bei der Genbearbeitung. CRISPR hat sich als neuartiges System zur Genom-Editierung einen Namen in den Schlagzeilen gemacht. Um die DNA wie gewünscht zu editieren, ist die richtige Wahl an sogenannten guide-RNAs ausschlaggebend. KI minimiert das Risiko ungewollter Nebenwirkungen.

KI in der Zukunft

Im Bezug auf KI-Techniken in der Medizin stehen wir noch ganz am Anfang. Diese Techniken sind ausschlaggebend für eine effiziente Medizin der Zukunft. Bisher werden KI-Systeme nur eingeschränkt eingesetzt. Viele Möglichkeiten sind hierbei noch unerforscht. Der nächste Schritt: Medizinische Daten zunehmend digitalisieren.

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