Notfallübung in der Arztpraxis
Gesundheitsschutz

Notfallübung in der Arztpraxis

Echte Notfälle treten in einer Arztpraxis zum Glück nur selten auf. Das heißt aber auch, dass Ärzte und Angestellte oft gar nicht genau wissen, was zu tun ist, wenn der Patient mit den Herz-Kreislaufbeschwerden plötzlich zusammensackt oder ein anderer bei der Verabreichung einer Injektion einen allergischen Schock erleidet. Umso wichtiger ist es, dass Praxischef und Mitarbeiter optimal vorbereitet sind, denn dies kann im schlimmsten Fall Leben retten. Spezielle Notfalltrainings vermitteln Ihnen und Ihrem Team die nötige Sicherheit und Kompetenz im Umgang mit derartigen Extremsituationen.

Mangelnde Kompetenz im Umgang mit Notfällen

Dass ein niedergelassener Arzt nicht alle Maßnahmen der Notfallbehandlung detailliert beherrschen muss, ist selbstverständlich, da die vollständige Behandlung oder gar Heilung nicht in sein Aufgabengebiet fällt. Dennoch sollte ein Patient erwarten dürfen, bestmöglich vom medizinischen Fachpersonal versorgt zu werden, wenn er sich mit einem Mal in einer für seine Gesundheit akut bedrohlichen Situation befindet. In diesem Fall ist es die Aufgabe des Praxisteams, den Patienten bis zum Eintreffen des Notarztes zu stabilisieren. Es kommt nun darauf an, dass Arzt und Mitarbeiter genau wissen, was zu tun ist, um die mitunter lebensrettenden Maßnahmen richtig ergreifen zu können. Obwohl es sich hier um eine Extremsituation handelt, die von allen in die Notfallbehandlung involvierten Akteuren höchste Konzentration und Kompetenz erfordert, erlangen medizinische Fachangestellte im Laufe ihrer Ausbildung oft nur geringe notfallmedizinische Kenntnisse, die nicht über generelle Ersthelfermaßnahmen hinausgehen. Regelmäßige Notfallübungen in Ihrer Praxis können hier Abhilfe schaffen.

Professionelle Schulungen vermitteln Sicherheit

In regelmäßigen Abständen stattfindende Trainings, in denen die Grundlagen der lebensrettenden Sofortmaßnahmen in Theorie und Praxis aufgefrischt werden, vermitteln Ihnen und Ihren Mitarbeitern die nötige Routine und Kompetenz, um im Ernstfall zügig und korrekt handeln zu können. Derartige Schulungen werden unter anderem von Rettungsdienstschulen, den Landesärztekammern oder der Feuerwehr angeboten. Häufig besteht die Möglichkeit, einen ausgebildeten Notarzt oder Lehrrettungsassistenten zu Ihnen in die Praxis einzuladen, um das Notfalltraining optimal auf die Gegebenheiten vor Ort anzupassen. Gemeinsam werden Notfallsituationen simuliert und in der Gruppe ausgewertet, wobei das gesamte Personal in das Training eingebunden wird. Betreut von einer erfahrenen Lehrkraft erwerben die Teilnehmer elementare praktische Fertigkeiten im Umgang mit Notfallpatienten und lernen so beispielsweise, was im Falle eines Herzstillstands oder eines Schlaganfalls zu tun ist.

Zögern Sie auch als Praxischef nicht, ein solches Angebot wahrzunehmen und lernen Sie stattdessen gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern. So gelangen nicht nur Sie selbst zu größerer Sicherheit im Umgang mit meist ungewohnten Extremsituationen, sondern können diese auch Ihren Mitarbeitern vermitteln. Gerade in größeren Betrieben ist es unerlässlich, dass der Praxischef ein effektives und strukturiertes Notfallmanagement beherrscht, seinem Team die notwendigen Abläufe vermitteln kann und die Zuständigkeiten der einzelnen Mitarbeiter im Vorfeld festlegt. Empfohlen wird eine ein- bis zweijährige Durchführung von professionellen Notfallübungen, um wichtige Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen. Gerade im seltenen Falle einer Reanimation gewährleisten Sie so die bestmögliche Betreuung des Patienten, die Leben retten kann.

Sie interessieren Sich für die Durchführung eines Notfalltrainings in Ihrer Praxis oder haben weitere Fragen zum Thema? Wir vom medical Büro für Arbeit & Umwelt Service GmbH helfen Ihnen gerne!